Mediation und Begleitung der Kinder an Schulen

 Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist gerade für Kinder und Jugendliche eine Methodik, Konflikte grundlegend anders zu lösen oder erst gar nicht entstehen zu lassen.

Wir (3 Mediatorinnen) zeigen hier Grundschülern durch Rollenspiele wie aus der Wolfssprache die Giraffensprache werden kann und mit welcher Wirkung.

 

Unser Einsatz an den Schulen ist zum einen die Mediation, wenn die Konfliktlösung Unterstützung braucht. Und das Üben der GfK (in Mini-Workshops) zum anderen um Konflikten generell "anders" begegnen zu können.

  

Schulmediation

Die Schulmediation läuft im Grunde nach den selben Prinzipien ab, wie die Mediation mit Erwachsenen.

  • Konfliktschilderung
  • Gefühle und Bedürfnisse dahinter anleuchten
  • gemeinsame Lösungen suchen
  • einen Weg finden, der für alle akzeptabel ist (win-win).

 

Die Kinder bekommen Werkzeuge an die Hand, die sie grundsätzlich einsetzen können. Sie lernen, ihren eigenen Standpunkt zu parken (ohne ihn aufzugeben) und den anderen zu verstehen.

 

Die dahinterstehenden Gefühle können Kinder spielerisch entdecken, auch mit Karten, Spielen, Smileys, Zeichnen uvm.

 

Mobbing an Schulen (No Blame Approach)

"Der No Blame Approach ist als Ansatz ohne Schuldzuweisung bundesweit anerkannt. Beratung in Mobbingfällen, Schritte gegen Mobbing..." (www.no-blame-approach.de)

 

Die Rolle der Mediatoren

Die Mediatoren suchen nicht nach

  • Recht/Unrecht
  • einem Verursacher
  • Schuld/Unschuld

Niemand hat Schuld. Teil eines Konflikts zu sein heißt nicht automatisch Schuld daran zu haben. 

 

Mediatoren unterstützen die Kinder, eigene Lösungsideen zu entwickeln und gemeinsam einen Weg zu finden, der für alle passt. Ohne Manipulation und Beeinflussung, denn sie allein sind Spezialisten ihres Konflikts.

 

Die Rolle der Bezugspersonen der Kinder

Wichtig ist, dass auch die Bezugspersonen der Kinder, wie Lehrer, Erzieher und Eltern das Prinzip der Gewaltfreien Kommunikation kennen und üben. Hier werden Konflikte angesprochen und nicht vernebelt. Auf eine Art und Weise, die die Individualität der Kinder fördert und sie zu eigenverantwortlichen Menschen werden lässt. Sie erfahren Unterstützung und können vertrauensvoll miteinander umgehen. 

 

Dazu biete ich Wochenend-Workshops für Gewaltfreie Kommunikation an, auf Wunsch mit Schwerpunkt "Kinder und Bezugspersonen".